Donnerstag, 23. März 2017, Uhr
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Der wertvollste je geborgene Münzschatz

Schon einzelne Münzen können sehr teuer sein. Doch der Wert ganzer Münzschätze kann schnell in astronomische Höhen klettern. 1992 wurde im Osten Englands mit Hilfe von Metalldetektoren solch ein Schatz entdeckt: 14.780 römische Gold- und Silbermünzen aus dem 4. Jahrhundert n.Chr. Das British Museum kaufte damals den gesamten Fund für 1,75 Millionen Pfund (ungefähr 2,5 Millionen Euro).

Verglichen mit dem Schatz von 80.000 römischen Goldmünzen, der 1714 in dem italienischen Ort Brescello entdeckt wurde, ist das wenig. Jedes der Goldstücke dieses Fundes kostet heute 1.000 Pfund (etwa 1.300 Euro). Der Brescello-Fund ist also über 104 Millionen Euro wert.

Der Münzschatz, der 1715 beim Untergang der spanischen Flotte vor der Küste Floridas im Meer versank, ist noch wertvoller als der Brescello-Fund: Die Schiffe hatten etwa 60 Millionen Goldmünzen, von denen damals nur die Hälfte geborgen wurde, geladen. Bis heute haben Taucher eine halbe Million Münzen vom Meeresgrund geholt. Um die 29 Millionen Goldstücke von unschätzbarem Wert müssten noch immer dort unten liegen – bis findige Schatzsucher sie irgendwann einmal bergen.

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