Sonntag, 17. November 2019, Uhr
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Legierungen

Stahl (St):

Stahlmünze aus einer spanischen Kolonie

Stahl besteht aus einer Kombination aus Eisen, Kohlenstoff und anderen Metallen, wird aber aufgrund der Korrosionsanfälligkeit nicht mehr zur Münzherstellung verwendet.

Elektron (El):

Byzantinischer Trachy 1118 bis 1143 n.Chr.

Elektron ist eine Legierung aus Silber und Gold mit überwiegendem Goldanteil. Es wurde schon seit der Antike gerne zur Münzprägung verwendet und kommt auch in der Natur vor.

Messing (Me):

20 Pfennig der DDR

Messing ist eine Legierung aus Kupfer und Zink mit überwiegendem Kupferanteil und wird häufig zur Herstellung von Umlaufmünzen verwendet.

Bronze (Br):

10 Mark Notgeld der Provinz Westphalen von 1921

Bronze besteht aus einer Legierung von Kupfer und Zinn und wurde schon in der Antike häufig zur Münzprägung eingesetzt. Es zeichnet sich durch seine besondere Härte aus.

Billon (Bi):

3 Groschen Friedrich Wilhelm III. 1805 - 1808

Billon bezeichnet eine Legierung aus Kupfer und Silber mit überwiegendem Anteil an Kupfer oder eines anderen unedlen Metalls.

Neusilber (Ns):

5-Mark-Gedenkmünze der DDR

Neusilber ist ein modernes Metall, das aus einer Legierung von Kupfer, Zink und Nickel besteht. Es ist sehr gut für die Münzherstellung geeignet, enthält allerdings kein Silber!

Nordisches Gold:

10 Cent Münze von 2002

Als Nordisches Gold bezeichnet man eine moderne Legierung, die zu fast 90% aus Kupfer besteht. Die goldgelbe Farbe kommt von der Metallmischung und verleiht der Legierung ihren nobel klingenden Namen. Die neuen Euro-Münzen zu 10, 20 und 50 Cent wurden aus Nordischem Gold hergestellt, da man auf das Allergieauslösende Nickel verzichten wollte.

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