Donnerstag, 14. November 2019, Uhr
// Sie sind hier: Home > Wissenswertes > Münzmetalle und Legierungen > Münzmetalle

Münzmetalle

Gold (Au):

Goldmark 2001

Gold ist das wichtigste Münzmetall und Geldmittel weltweit. Es fand bereits in der Antike Verwendung und gilt bis heute als Wertmaßstab (Goldstandard). Münzen, die heute aus Gold geprägt werden, können in verschiedenen Legierungen mit anderen Metallen auftreten: mit Kupfer (Rotgold), mit Silber (Grüngold), mit Kupfer und Silber (Gelbgold), mit Nickel, Neusilber oder Palladium (Weißgold).

Platin (Pt):

150 Dollar aus Kanada von 2001

Ein weiches silberglänzendes Metall, das nur bedingt für die Münzprägung geeignet ist. Aufgrund des Wertes des reinen Platins sind daraus hergestellte Münzen jedoch recht teuer. Kanada ist eines der wenigen Länder, welches Platin-Münzen ausgibt.

Silber (Ag):

10 Euro aus Deutschland 2004

Nach Gold ist Silber das zweit-wichtigste und eines der ältesten Münzmetalle der Welt. Die meisten modernen Gedenkmünzen des 20. Jahrhunderts werden in Silber geprägt. Ab einem Feingehalt von 925 Teilen Silber spricht man auch von Sterlingsilber.

Kupfer (Cu):

1 Schilling Friedrich Wilhelm 1794 - 1810

Kupfer ist ein weiteres wichtiges und weit verbreitetes Münzmetall. Da es sich hervorragend für verschiedene Legierungen eignet, wird Kupfer vor allem bei der Prägung von Umlaufmünzen verwendet.

Zinn (Sn):

Medaille von 1830 mit Luther und Melanchthon

Zinn wird bei der Münzherstellung meist als Bestandteil von verschiedenen Legierungen verwendet, seltener auch als reines Münzmetall.

Zink (Zn):

10 Pfennig von 1921

Zink wurde als Münzmetall vor allem für Notgeld verwendet, Heutzutage ist es weniger gebräuchlich, da es schnell vom Zinkrost befallen wird.

Nickel (Ni):

20 Pfennig von 1888

Nickel ist ein hellsilbriges glänzendes Metall, das aufgrund seiner extremen Härte häufig in Legierungen vor allem bei modernen Münzen verwendet wird.

Aluminium (Al):

1 Pfennig der DDR

Aluminium ist ein sehr leichtes und weiches Metall, welches überwiegend in Legierungen verwendet wird. Vor allem in Notzeiten prägte man reine Aluminiummünzen, da sie günstig und leicht zu fertigen waren.

Eisen (Fe):

10 Pfennig von 1916

Eisen wurde schon seit der Antike als Münzmetall eingesetzt, vor allem aber in Notzeiten. Heute wird es aufgrund der schnellen Korrosionseigenschaft jedoch weitestgehend gemieden.

Blei (Pb):

Antike Blei-Münze

Blei als Münzmetall ist viel zu weich und feuchtigkeitsanfällig, daher wird es heute nicht mehr verwendet. Vor allem Münzfälscher benutzten in früheren Zeiten Blei aufgrund seines hohen Gewichtes um Gold-Münzen zu fälschen.

Palladium (Pd):

1/4 Hau aus Tonga von 1967

Palladium entsteht bei der Herstellung von Rohplatin und gehört zur Gruppe der Platinmetalle. Es ist ein sehr modernes silbrig-weißes Metall, wird aber kaum zur Münzherstellung verwendet.

Chrom (Cr):

Chrom ist ein hartes und glänzendes Metall, das nur als Legierungsbestandteil verwendet wird.

Titan (Ti):

100 Schilling Österreich "Millenium 2000" mit Titankern

Titan ist bislang nur selten als Münzmetall verwendet worden, denn die Herstellung ist kostenaufwendig. Es ist chemischen Einflüssen gegenüber resistent und vereint deshalb gute Eigenschaften zur Münzprägung.

Suchen
Notizen
Buchtipp