Währungsunion

auch: Münzvertrag, Münzunion, Münzkonvention

Zwischenstaatliche Verträge über die gegenseitige Angleichung des Münzwesens. Früher bedeutete dies die Schaffung einer einheitlichen Wertbasis: im Deutschen Reich (1871) sollten beispielsweise aus einem Kilo Gold 279 10-Mark-Stücke geprägt werden (Münzfuß). Heute umfassen solche Verträge neben den Münzen auch Banknoten und bargeldlose Zahlungsmittel, weshalb man seitdem von einer Währungsunion spricht. Jüngstes Beispiel für eine solche Währungsunion ist die EWU der Eurostaaten.