Reduktionsmaschine

Reduktionsmaschinen werden heute bei der Münzherstellung verwendet. Sie tasten dabei die Oberfläche des Gipsmodells einer neuen Münze, welches meist 8 mal größer ist als die spätere Münze, dreidimensional ab und fräsen eine verkleinerte Kopie in den Stahl einer Patrize. Von dieser wird später ein Negativabdruck, die sogenannte Matrize, erstellt - der fertige Münzstempel. Durch dieses Verfahren wird den Künstlern viel Arbeit erspart, denn früher mussten sie den Münzstempel im Maßstab 1:1 mit Lupe und feinstem Werkzeug bearbeiten. Heute reichen vergrößerte Gipsmodelle.