Eisen

Abkürzung: Fe (lat. ferrum)

Eisen gehört zu den wichtigsten Gebrauchsmetallen der Menschheit. Reines Eisen ist weich, Gusseisen sogar brüchig. In Kombination mit anderen Metallen und Kohlenstoff wird es erst zu Stahl. Oberflächlich wird Eisen schnell von Korrosion befallen und bildet Rost. Außerdem besitzt es magnetische Eigenschaften, die eine Unterscheidung z.B. von Eisen- und den ähnlichen Zink-Münzen schafft. Viele Münzen der heutigen Zeit, wie beispielsweise die bundesdeutschen Pfennigstücke, besitzen einen Eisenkern; sie wurden mit einem anderen Metall plattiert. Mit Säure und anderen Chemikalien kann man Eisenmünzen gut reinigen, sodass auch ältere Stücke gut erhalten sein können. Aus Kostengründen wurden Eisen- und Stahlmünzen besonders in Notzeiten hergestellt.

siehe auch: Münzmetalle